| Schulspiegel September 2009 |
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Liebe Eltern, Freunde und Förderer der Hauptschule Isernhagen!
Nun ist es endlich soweit! Wir sind die Heinrich-Heller-Schule und wohnen in der Jacobistraße! Mehr als sechs Jahre sind vergangen seit wir uns in der Planungsgruppe "Schulstrukturreform“ das erste Mal trafen, um die Vorschläge der Fachgremien der Gemeindeverwaltung zur Zukunft der weiterführenden Schulen und den zukünftigen Standorten zu hören. Unzählige Gesprächsrunden mit teilweise unerfreulichen Diskussionen, die nicht immer sachlich orientiert waren, mussten absolviert werden und haben das eine oder andere Mal auch zu heftigstem Unwohlsein geführt, wenn es wieder einmal um die generelle Frage zum Weiterbestehen der Hauptschule ging. Nun aber zeigt sich, dass sich der Einsatz für unsere Schülerinnen und Schüler gelohnt hat. Endlich können wir unseren Schülern auch die Entfaltungsmöglichkeiten bieten, die z.B. den Schülern des Gymnasiums oder der Realschule schon länger zur Verfügung standen. Mit diesem Umzug endet nun hoffentlich die Standortfrage für die Heinrich-Heller-Schule und es beginnt nun, unter guten Rahmenbedingungen, nach dem Standort in der Bernhard-Rehkopf-Straße und dem im Helleweg, die dritte Etappe, der Hauptschule in Isernhagen. Während die Planungen des Neubaus und des Umzugs nun sicherlich an ihrem Ende angekommen sind, sind es die Planungen für die pädagogische Weiterentwicklung unserer Schule sicher nicht und so werden wir z.B. weiterhin intensiv das Ziel verfolgen, zum Schuljahr 2010/2011 eine Ganztagsbetreuung anzubieten. Was war das für eine Aufregung!!! Bereits 14 Tage vor dem Beginn des Schuljahres 2009/2010 und vor dem Ende der Bauarbeiten haben wir begonnen, die Vorbereitungen für einen erfolgreichen Start am neuen Standort zu treffen. Galten die Bemühungen vor den großen Ferien vor allem dem Verpacken unserer Habseligkeiten, musste nun alles wiedergefunden, entpackt und den richtigen Bereichen zugeordnet werden. Ein Prozess, der sich als nicht immer einfach und unproblematisch erwiesen hat. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass der eine oder andere Umzugskarton noch nicht wieder aufgetaucht, ausgepackt oder zugeordnet ist. Durch ihren Einsatz in der unterrichtsfreien Zeit konnten das Kollegium und die Mitarbeiter der Heinrich-Heller-Schule dann auch dafür sorgen, dass der geregelte Unterricht sehr schnell nach den großen Ferien wieder beginnen konnte. Auch wenn noch nicht alle Räume der neuen Schule bis in das kleinste Detail ausgestattet sind, sich im täglichen Schulbetrieb die eine oder andere Schwierigkeit gezeigt hat, die so nicht vorhersehbar war, muss man trotzdem hervorheben, dass die Inbetriebnahme der Schule zeitgerecht und in der geplanten Weise stattfinden konnte. Dieses ist sicherlich auch vor dem Hintergrund einer umfangreichen Logistik hinsichtlich des Umzugs eine beachtliche Leistung, für die wir uns bei allen Beteiligten und besonders den MitarbeiterInnen und Mitarbeitern der Fachämter der Gemeinde herzlich bedanken. Ich möchte mich den Worten des Ministerpräsidenten anlässlich der Einweihungsfeier anschließen und allen, die in dieser Schule lernen und lehren, viel Erfolg und viel Freude wünschen. Dass unsere Schülerinnen und Schüler bereits heute Spaß an ihrer neuen Schule haben, kann man jeden Tag aufs Neue feststellen. Dr. Martin Bruns
Am Freitag, d. 14. August um 11.00 Uhr war es dann soweit: Der Bürgermeister der Gemeinde Isernhagen hatte zur großen Eröffnungsfeier in die Heinrich-Heller-Schule eingeladen und viele Gäste konnten in der neuen Sporthalle begrüßt werden. In Anwesenheit des Ministerpräsidenten und den Angehörigen unseres Namensgebers Heinrich Heller, Familie Schnehage, wurde die feierliche Einweihung vorgenommen. Anwesend waren ebenfalls der Architekt und Herr Kathmann, dessen Firma unsere Schule gebaut hat. Im Rahmen der Schlüsselübergabe bekam die Schule von der Firma Kathmann ein professionelles Mischpult zur Verwendung mit der Audioanlage in der Sporthalle geschenkt. Für die musikalische Untermalung sorgten Künstler der Musikschule Isernhagen & Burgwedel. Nach dem Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung, an der auch Vertreter der Partnergemeinden aus Großbritannien und Polen teilnahmen, ließ sich der Ministerpräsident durch das neue Gebäude führen und die Ausstattung der Fachräume erläutern. Im Anschluss hieran begann pünktlich um 13.00 Uhr der öffentliche Teil der Einweihungsfeier mit einem Tag der offenen Tür, zu dem die Schulleitung, die Schüler- und die Elternvertretung eingeladen hatten. Mit Unterstützung der Jugendpflege der Gemeinde Isernhagen, der Bürgerstiftung, der Feuerwehr und vieler anderer Institutionen wurde den Gästen ein großes Spektrum an Spiel, Spaß und Informationen geboten. Die Schüler- und die Elternvertreter hatten Speisen und Getränke für die Besucher vorbereitet. In regelmäßigen Abständen fanden Führungen durch die Fachräume statt und der Film mit der Geschichte des Namensgebers unserer Schule wurde gezeigt. Die Gäste konnten einen Cocktail trinken, den Schülerinnen und Schülern bei Wettkämpfen zuschauen oder Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern führen. Viele Gäste äußerten nicht nur ihre Begeisterung für die schöne Schule, sondern lobten auch die gelungene Eröffnungsfeier.
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